Posaunenchor Rhoden

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Musik rund um den Kirchturm

Platt der Woche

Wir wollen hier Vokabeln / Begriffe aus dem Röösken Platt zeigen - jede Woche etwas anderes. Für Anmerkungen, Ergänzungen oder Kritik steht eine Kommentarfunktion am Ende der Seite zur Verfügung. Viel Spaß!

Schnipp, Mz. nicht gebräuchlich (s)
De lätt abber dat Schnipp hangen. Dat Hoon jett nen Schnipp.

Eine hochdeutsche Erklärung:
Schnute bzw. Fleischlappen unter dem Schnabel der Hühner
Der läßt aber die Schnute hängen. (Redensart - sagte man von einem, der den Kopf hängen läßt. Das Huhn hat einen Schnipp. (Hühnerkrankheit - rhytmisches Lautabgeben)

  

Zuletzt hier gesehen:

foustdikke (s) | faustdick
De jett et auk foustdikke hinger djen Auern sitten.
Der hat es auch faustdick hinter den Ohren sitzen. (Redensart, wenn einer so harmlos tut aber insgeheim hinterlistig agiert)


Nachtrabe, Nachtraben (m) | in der Dämmerung fliegende, krächzende Raben
Kumm von djer Strôôte, de Nachtraben langet dik.
Komm von der Straße, die Nachtraben holen dich. (Redensart, um die kleinen Kinder einzuschüchtern. Sehr oft flogen / fliegen die Raben in der Dämmerung krächzend in Richtung ihrer Schlafbäume - sicherlich haben solche Redensarten da ihren Ursprung)

 


 

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