Posaunenchor Rhoden

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Musik rund um den Kirchturm

Platt der Woche

Wir wollen hier Vokabeln / Begriffe aus dem Röösken Platt zeigen - jede Woche etwas anderes. Für Anmerkungen, Ergänzungen oder Kritik steht eine Kommentarfunktion am Ende der Seite zur Verfügung. Viel Spaß!

Wulfskrout (s)
Wulfskrout sjächte me bij us dôôfür. Wulfskrout namme gigger de Wôôrteln. Lääget djen Dauen in dat Grav, ik waschke mijne Wôôrteln af.

Eine hochdeutsche Erklärung:
Schöllkraut = Chelidoninium majus
Schöllkraut nahm man gegen die Warzen. Legt den Toten in das Grab, ich wasche meine Warzen ab. (Aberglaube und Redensart, wenn man durch eine rituelle Handlung seine Warzen los werden wollte, mußte man während einer Beerdigung den gelben Schöllkraut-Saft von einer Stängelbruchstelle auf die Warzen träufeln und dann in einem Bach abwaschen)

  

Zuletzt hier gesehen:

trään, tradde, e tradd (s) | treten
Ik trää dik tem Ääse rinn. Wänn du äller wäärs, môßte kürter trään.
Ich trete dich zum Arsch rein. (Drohung, klingt aber nicht so derb in Platt) Wenn du älter wirst, mußt du kürzer treten. (Redensart, damit war gemeint, man soll im Alter nicht mehr so schwer und ausdauert arbeiten)


Tabak (m) | Bauerntabak, Nicatiana rustica
Dik söll me in nen Tabak jagen.
Dich sollte man in den Tabak jagen. (Redensart, wenn einer so ein Nichtsnutz war)

 


 

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